Britta Verhagen
Dreizehn Nächte in Norge

Dieser Roman führt in das kurz zuvor christianisierte Norwegen des frühen 11. Jahrhunderts. Noch hatte der neue Glaube, der teilweise mit Gewalt und nach der Ermordung aller alten 'Weisheitskenner' eingeführt worden war, nicht festen Fuß gefaßt. Die alten Götter waren zwar versunken, führten jedoch in Volksbrauch und heimlichem Geraun noch ein gespenstisches Scheinleben fort.
In Anlehnung an den Stoff altnordischer Sagas beschreibt die Autorin das hochdramatische Geschehen bei einem Besuch König Olafs auf einem der großen Bauernhöfe im Osten des Landes während der Julzeit. In diesen dreizehn heiligen Nächten erleben alle Beteiligten - die christlichen Anhänger des Königs wie die noch den alten Traditionen nahe Bauernfamilie - einen 'Odinspuk' mit seltsamen Erscheinungen und Vorgängen, in deren Verlauf sich der Leser Grundfragen religiösen Erlebens wie einer freien Weltanschauung gegenübergestellt sieht.
In ergreifender Weise wird der Kampf zwischen den alten und neuen Vorstellungen von den einzelnen Personen ausgetragen und die Tragik der damaligen Entwicklung für den Norden aufgezeigt.

228 S., geb.

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